Haupt- und Ehrenamt

Für die Koordination des ambulanten Hospizdienstes sind zuständig:

Ute-Maria Bleicker

Koordinatorin

 

 

Stephanie Kahl

Koordinatorin

 

Aufgaben

  • Erstgespräch mit Patienten und Angehörigen
  • Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten
  • Palliativ-pflegerische Beratung, psychosoziale Beratung, Beratung zu hospizlichen Fragestellungen
  • Herstellung des Kontaktes zwischen Patient und ehrenamtlichem Begleiter
  • Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer in ihren Einsätzen
  • Einsatzplanung der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer
  • Schulung und Fortbildung ehrenamtlicher Sterbebegleiter

Ehrenamt

Dem Verein stehen z.Zt. 44 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Sterbebegleitung zur Verfügung.

Die Vorbereitung und Schulung findet in Anlehnung an das gemeinsame Curriculum des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, Alpha und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin statt.

Die Ehrenamtlichen werden auf folgende Aufgaben vorbereitet:

  • Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung
  • Begleitung der sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen und Bezugspersonen
  • Hilfe beim Verarbeitungsprozess in der Konfrontation mit dem Sterben
  • Unterstützung bei der Überwindung von Kommunikationsschwierigkeiten
  • Hilfe bei der im Zusammenhang mit dem Sterben erforderlichen Auseinandersetzung mit sozialen,ethischen und religiösen Fragen

Der Vorbereitungskurs umfasst ca. 100 Std. innerhalb von 6 bis 9 Monaten. Regelmäßig finden einmal pro Woche (außerhalb der Ferien) Themenabende statt, außerdem 3 Wochenendseminare und ein 4- tägiges Praktikum.

Der Kurs beinhaltet folgende Themen:

  • Geschichte der Hospizbewegung, Helferpersönlichkeit, Motivation, Selbsterfahrung, Supervision,
  • Burn-Out-Vorbeugung und Selbstpflege
  • medizinische, pflegerische, psychologische, biografische Aspekte im Sinne der Hospiz- und Palliativversorgung u. a.
  • Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Lebensqualität, Sterbephasen, Gesprächsführung, ethische und theologische Aspekte der Sterbebegleitung, Trauerkonzepte, Bestattungskultur

Nach Abschluss des Vorbereitungskurses finden regelmäßig Fortbildungen und Gruppentreffen statt und zweimal im Monat Supervision.